Beim Waschen sparen

Posted on Juni 12th, 2011 Juni 12th, 2011 by

Wer Kinder hat, der wäscht in der Regel jeden Tag mindestens eine Maschine mit schmutziger Wäsche. Aber auch Singles und Paare nutzen ihre Waschmaschine regelmäßig. Obwohl sich in den letzten Jahren viel verändert hat, was den Wasser- und Stromverbrauch anbelangt, zählt die Waschmaschine doch noch immer zu den Hauptverbrauchern im Haushalt.

Kein Geld zum Fenster hinauswerfen

Schon beim Kauf einer neuen Waschmaschine kann man dafür sorgen, dass man möglichst wenig Energie verbraucht. Die Energieverbrauchskennzeichnung ermöglicht es dem Verbraucher schon vor dem Kauf zu sehen, wie gut die Schleuderwirkung und die Waschwirkung sind. Auch den Wasserverbrauch kann man dadurch berechnen. Dabei sind diese sparsamen Maschinen inzwischen sogar erschwinglich. Vor allem online Waschmaschine kaufen kann sich lohnen. Darüber hinaus sollte man aber im täglichen Betrieb noch weitere Dinge beachten, um ein sparsames Waschen zu gewährleisten, denn wer richtig wäscht spart bares Geld. Beachtet man nur einige wenige Tipps, kann man seinem Energieanbieter ein Schnippchen schlagen und auch bei der Nebenkostenabrechnung kräftig sparen.

Temperatur:

Noch immer waschen viel zu viele Waschmaschinenbesitzer bei zu hohen Temperaturen. Dabei ist das Erhitzen des Wassers der Arbeitsschritt der Maschine, der am meisten Energie kostet. Der Waschgang selbst ist dagegen relativ günstig, was den Stromverbrauch angeht. Wäscht man also länger bei niedrigeren Temperaturen kann man viel sparen. Es gilt die Regel, dass man immer eine Temperaturstufe herunterschalten sollte. Statt 40 Grad wäscht man bei 30 Grad, das kann bei einigen Maschinen bis zu einem Drittel an Energie sparen. Auch bei 60 Grad sollte man nur noch in Ausnahmefällen waschen. In der Regel sind 40 oder sogar nur 30 Grad völlig ausreichen. Der Energiebedarf reduziert sich auch hier ganz deutlich. Nutzt man die Intensivtaste oder das Fleckenprogramm, dann kann man dennoch eine hervorragende Waschleistung erzielen.

Flecken vorher beseitigen:

Um der Wäsche nicht zu schaden und unnötige Kochwaschgänge zu vermeiden, macht es Sinn, Flecken auszuwaschen, bevor man sie in die Waschmaschine wirft. Mit Gallseife kann man die meisten Flecken problemlos entfernen und dann die Wäschestücke ganz normal mit der restlichen Wäsche waschen.

Gewicht der Wäsche:

Die Waschmaschine sollte nur gestartet werden, wenn sie wirklich voll ist, ansonsten wird es teuer. Selbst Sparprogramme für halb volle Maschinen sind nicht so effektiv wie eine volle Maschine. Achten Sie aber darauf, dass die Waschmaschine nicht überladen ist, ansonsten können Motor und Lager beschädigt werden.

Vorwaschgang:

Auf den Vorwaschgang kann man in der Regel verzichten. Die Kosten für den benötigten Strom stehen hierbei in keinem Verhältnis zum gegebenen Effekt. Durch das Weglassen kann man bis zu zehn Prozent an Energie und Wasser sparen.

Waschmittel:

Normalerweise reicht es aus lediglich aus, drei Produkte zur Verfügung zu haben. Ein normales Buntwaschmittel, ein Feinwaschmittel und ein Vollwaschmittel sind genug. Wasserenthärter und Weichspüler sind hingegen überflüssig und belasten nur unnötig den eigenen Geldbeutel sowie die Umwelt.

Verena
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